Vita

Die Sopranistin Inga-Britt Andersson hat Operngesang bei Prof. Claudia Rüggeberg an der Folkwang Hochschule in Essen studiert und ihr Konzertexamen mit Auszeichnung abgeschlossen. Ihr Diplom zur Gitarrenlehrerin machte sie dort ebenfalls.

Zahlreiche Meisterkurse bei unter anderem Charles Spencer, Klesie Kelly, Ruth Ziesak, Ulrich Eisenlohr, Axel Bauni, Ulf Bästlein, Niels-Peter Rudolph sowie Sprachkurse in Italien ergänzten ihre Ausbildung.

Die Deutsch-Schwedin begann ihre Laufbahn als festes Ensemble-Mitglied des Theaters Plauen-Zwickau. 2009 wechselte sie an das Staatstheater Mainz und war im Jahr danach sowohl in Mainz als auch am Oldenburgischen Staatstheater unter Vertrag. Diese Spielzeit wird sie als Gast am Staatstheater am Gärtnerplatz in München als Edronica in Telemanns „Der geduldige Socrates“ und in Mainz als Eliza in „My Fair Lady“ zu erleben sein und in Oldenburg sowohl als Musetta als auch als Mimì in „La Bohème“, in einer Uraufführung von Ulrich Kreppein und als Merab in Händels „Saul“.

Zu Ihrem umfangreichen Repertoire gehören Sophie (Rosenkavalier), Pamina (Zauberflöte), Gilda (Rigoletto), Frau Fluth (Die lustigen Weiber von Windsor), Lady Harriet (Martha), Liú (Turandot), Sophie Scholl (Weiße Rose) u.v.a.

Gleichzeitig übt sie eine rege Konzerttätigkeit aus, wobei sie sich besonders der Liedinterpretation widmet. Sie trat z.B. beim Klavierfestival Ruhr mit einem Liederabend auf, gewann einen Sonderpreis beim Internationalen Liedwettbewerb in Stuttgart 2001, den ersten Preis beim Folkwangwettbewerb in Essen 2002 und belegte den dritten Platz beim Mendelssohn-Wettbewerb in Berlin 2004.

Das Repertoire von Inga-Britt Andersson spannt sich von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik. So stehen Barockopern mit alten Instrumenten und Konzerte im Gesangs-Gitarren-Duo Engagements beim Saarländischen Rundfunk (Festival „Musik im 21. Jahrhundert“) gegenüber.

Besonders macht sie durch zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten auf sich aufmerksam.

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